Wunderbares Faustballwetter an der siebten NLB Runde in Oberwinterthur. Erstaunlich war allerdings, dass auf dem Hauptfeld kurz vor dem ersten Spiel noch der Rasen gemäht wurde. Dies vorwiegend von Spielern von Oberi, was zur allgemeinen Belustigung der anwesenden Zuschauer und Spieler führte. Beringen hatte das erste Spiel gegen Schlieren und wie oft konnten die Klettgauer die ersten paar Bälle gut mithalten, hatten dann aber wieder schlechte Phasen und somit war der erste Satz verloren, ohne dass der Gegner wirklich deutlich dominiert hätte. Da Fippi und Dani S. nicht mitspielen konnten, stand Flo als Hintermann in Einsatz und Sandro spielte auf der Schlagposition. Auch in Satz zwei konnte Beringen die ersten Punkte vorlegen und mit viel Druck am Service die Schlieremer stetig unter Druck setzen, so dass der Spielaufbau bei den Zürchern nicht optimal klappte und dadurch die Bälle für die Klettgauer Defensive gut zu parieren waren. So konnte bis zum Satzende gespielt werden und Beringen sicherte sich den Satz eigentlich problemlos, wobei Schlieren sicher nicht den besten Tag erwischte. In der Folge verloren aber die Beringer den Faden, machten viele Eigenfehler und gaben das Spiel absolut unnötig aus der Hand. Die Angreifer von Schlieren konnten je länger das Spiel dauerte deutlich zulegen und mehrmals landete ein Angriffsball genau auf der Linie, was die Abwehr nicht vereinfachte. Beringen konnte nicht mehr gut aufbauen und war stets in der Defensive, so dass nicht mehr viele eigene schöne Angriffe erfolgen konnten und die letzten beiden Sätze klar an Schlieren gingen.

Satzresultate: 7:11 / 11:8 / 5:11 / 6:11

Im zweiten Spiel gegen die Rasenmäherfahrer aus Oberi zeigte sich einmal mehr, dass Effizienz und kontrolliertes Spiel ein sicherer Erfolgsgarant sind. Oberi spielte sehr konzentriert und in der Abwehr absolut sicher, dass Beringer Punkte kaum zu erzielen waren. Da auch die Oberi Angreifer ihre Arbeit souverän erledigten, hatten die Klettgauer nie eine Chance, wirklich gut ins Spiel zu kommen, mussten immer einem Rückstand hinterher rennen und so endete dieses Spiel mit einer klaren 0:3 Niederlage. Oberi war in allen Belangen besser als die Klettgauer und der absolut verdiente Sieger.

Satzresultate: 5:11 / 5:11 / 8:11