Beringen startete verhalten gegen das einheimische Team aus Oberi und musste sich im ersten Satz geschlagen geben, wobei nicht die Zürcher dominierten, sondern die Klettgauer noch nicht ihre normale Leistung abrufen konnten. Ab dem zweiten Satz waren aber die Beringen Spieler deutlich besser in der Partie angekommen und konnten sich stetig steigern. Oberi baute in der Folge ab und der zweite Satz ging einfach an Beringen. In Satz drei waren dann beide Mannschaften angekommen und es entwickelte sich ein spannendes Spiel in welchem sich die Punkte bis zum 10:10 immer abwechselten. Beringen konnte dann zwei wichtige Punkte aneinander reihen und den Satz nach Hause spielen. Im vierten Satz wurde auf Beringen Seite lediglich noch der Linienrichter gefordert und er hatte alle Hände voll zu tun. Praktisch jeder zweite Ball der Oberianer segelte weit ins aus und neben mit der Fahne winken musste der Unparteiische permanent Bälle weit hinter dem Feld einsammeln. So konnte Beringen mit selber bescheidenem Spiel einen relativ einfachen Sieg einfahren, was für die Moral sicher von Vorteil war.

Satzresultate: 8:11 / 11:6 / 12:10 / 11:5

In Spiel zwei gegen Satus Schaffhausen wollte dann aber nicht mehr viel klappen. Satus spielte fehlerfrei und besonders Beni Flückiger stellte die Beringer vor unlösbare Probleme. Nachdem die Vorarbeit seiner Hinterleute tadellos und das Zuspiel perfekt war, hatte Beni praktisch jeden Ball genau auf der Leine und machte einen Punkt nach dem anderen, ohne dass Beringen eine Abwehrchance hatte. Mal kurz, sogar sehr kurz, dann halblang und wenn alle Klettgauer aufgerückt waren ausnahmsweise auch mal einen langen Ball durch die Mitte ganz nach hinten. Schaffhausen dominierte die Partie nach Belieben und auch Timeout und Spielerwechsel brachten für die Beringer keinen Erfolg. Das ging zwei Sätze so und alles deutete auf einen kurzen dritten Satz hin. In der Tat gestaltete sich dieser Satz dann auch recht einseitig und auf einmal legte Beringen los und Satus war immer in der Defensive. Bis zum 8:0 spielten die Beringer absolut fehlerfrei und der Satz war so gut wie gewonnen. Dann gelang aber wie wenn ein Schalter umgelegt worden wäre, einfach nichts mehr. Dem sonst sehr gut funktionierenden Service gelang kein Punkt mehr, die Hintermannschaft der Beringer machte absolut unnötige Geschenke und auch beim Zuspiel und in Angriff war der Wurm drin, so dass einer der unglaublichsten Sätze noch mit 9:11 verloren wurden. Das Spiel zu verlieren schmerzte schon aber einen solchen Satz noch zu verlieren, war einfach nur frustrierend. Satus ist und bleibt der Angstgegner der Klettgauer, welche sich für das Rückspiel wohl auch psychologisch etwas einfallen lassen müssen. Endlich wieder einmal ein positives Erlebnis gegen die Hauptstädter zu erzielen steht ganz gross auf der Wunschliste der Beringer Faustballer.

Satzergebnisse: 11:3 / 11:7 / 11:9