Mit dem gleichen Team wie letztes Jahr startete Beringen in die Saison 2018, allerdings ist Dani Schellenberg nicht mehr verletzt, sondern wieder voll einsatztauglich, so dass Beringen 1 seit vielen Jahren erstmals mit 6 “gesunden“ Spielern an der Meisterschaft teilnimmt. Ein grosser Unsicherheitsfaktor war also, dass auf einmal Wechseloptionen vorhanden waren und dass sich alle Spieler zuerst an diese Ausgangslage gewöhnen mussten. Im ersten Spiel der Saison trafen die Klettgauer auf Embrach und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bis sich Embrach gegen Satzende entscheiden absetzen konnte und den ersten Satz für sich entscheiden konnten. Im zweiten Durchgang erwischten die Zürcher den besseren Start und konnten mit 3:1 vorlegen. Beringen vermochte dann aber 4 Punkte in Folge zu erzielen und lag ab da während dem ganzen restlichen Spiel nie mehr im Rückstand. Sämtliche Spieler konnten eine konstante Leistung abrufen und mit schönen Punkten und wenig Fehlern spielten die Klettgauer das Spiel mit 3:1 sicher nach Hause.

Satzresultate: 8:11 / 11:6 / 11:7 / 11:4

Gegen das Heimteam aus Schlieren wurde das zweite Spiel eine deutlich schwerere Aufgabe, insofern Schlieren in ihrem ersten Spiel ihren altinternationalen Schlagmann schonten und erst gegen Beringen ins Spiel brachten. Mit gewohnt wuchtigen Anschlägen bestimme dieser dann auch den ersten Satz und Beringen war stets in der Defensive und hatte wenige Möglichkeiten an Punkte zu kommen. Schlieren gewann als deutlich besseres Team den ersten Satz souverän. Ab Satz 2 liess dann der Druck beim gegnerischen Service bereits nach und Beringen konnte vermehrt aufbauen und kam so deutlich besser ins Spiel und kam zu einem einfachen Satzausgleich. Satz drei war dann sehr ausgeglichen und Schlieren hatte bei 10:9 den ersten Satzball, welchen Beringen aber mit einem ausgezeichnete kurzen von Sandro abwehren konnte. Zwei weiter Punkte von Beringen brachten die 2:1 Satzführung für die Klettgauer. Satz vier war dann wieder sehr ausgeglichen und am Ende konnten sich die Schlieremer durchsetzen, da Beringen zwar fehlerfrei aber mit zu wenig Durchschlagskraft im Angriff spielte. Der Entscheidungssatz stand dann auf Messers Schneide, Beringen musste bereits bei 2:2 ein Timeout nehmen. Der Auslöser war Fippi, der zwei Bälle auf dem linken Arm nicht erwischte und mit sich haderte, wie man ihn halt kennt. Nach einer Mischung aus Zusammenschiss und Aufmunterung im Timeout waren die Zweifel im Kopf aber weg und trotz mehrmaligem Versuch des Gegners weitere Punkte auf Fippi’s linkem Arm zu erzielen, blieb es beim Versuch. Die Beringe Defensive stand auf beiden Positionen sicher und mit variablen Angriffen ermöglichte Beringen sich einen fast schon einfachen Satzgewinn und einen eher seltenen Spielgewinn gegen Schlieren. Eine tolle Leistung sämtlicher Beringer reichte für die beiden ersten Spielgewinne und so kann es weitergehen.

Satzresultate: 6:11 / 11:5 / 12:10 / 9:11 / 11:7