Mit dem Rücken zur Wand und dem Abstieg vor Augen reiste Beringen nach Jona an die Schlussrunde. Wieder dabei war Dani Schellenberg als Edelreservist, wobei er in beiden Spielen einen Einsatz hatte. Im ersten Spiel gegen Oberi zeigte Beringen zu Beginn einige Schwächen und Oberi führte dank unnötigen Eigenfehler der Beringer immer mit ein, zwei, sogar drei Punkten. Erst bei 9 war zum ersten mal Rampo und Beringen konnte den Satz entgegen dem Spielverlauf noch drehen. Dieser Satzgewinn war enorm wichtig und führte dazu, dass sich sämtliche Klettgauer steigerten und Beringen verdient mit 2:0 in Führung ging. In der Vorrunde führte man gegen Oberi ebenfalls 2:0 und im dritten Satz bereits mit 10:8 und musste das Spiel noch mit 2:3 abgeben. Das sollte so nicht mehr passieren und Beringen spielte daher einen sehr bescheidenen Satz drei, welcher Oberi klar gewinnen konnte und Beringen weit weg von Matchbällen war. Im vierten Durchgang spielten die Klettgauer aber wieder deutlich besser und mit viel Kampfgeist und vereinten Kräften war der erste Erfolg an diesem Tag relativ einfach eingefahren.

Satzresultate: 11:9 / 14:12 / 8:11 / 11:6

Gleich anschliessend musste gegen Rüti gespielt werden, welches ’’glücklicherweise’’ nicht in Vollbesetzung antreten konnte. Verletzungspech behinderte die Zürcher vor allem im Angriff und die Defensive von Beringen war nicht übermässig gefordert. Ein gutes Mannschaftskollektiv und vor allem volle Konzentration bis zum Satzende reichte, um sämtliche Sätze sicher zu gewinnen.

Satzresultate: 11:8 / 11:5 / 11:5

Mit dem zweiten Sieg an diesem Tag vermochten sich die Beringer noch auf den siebten Platz zu verbessern, was nun eigentlich zum Ligaerhalt reichen sollte, egal was in der NLB noch passiert. Da weder Schlieren 1 noch Schlieren 2 die Meisterschaft gewinnen konnten und daher die zweite Mannschaft zwangsabsteigen muss, käme Beringen erst als vierter Absteiger in Frage, was aber unrealistisch ist. Eine verkorkste Saison geht so mit einem Erfolgserlebnis zu Ende und wenn man bedenkt, dass Beringen gegen Jona, Schaffhausen, Rüti und Oberi teilweise mehrere Matchbälle und gegen Embrach mehrere Satzbälle durch eigenes Unvermögen nicht verwerten konnte, bleibt nur zu hoffen, dass Beringen nächstes Jahr wieder mehr Spiele gewinnen kann und weiter vorne in der Rangliste anzutreffen ist.