Erneut muss Beringen nach einem knappen Spiel als Verlierer vom Platz. Der Gastgeben aus Schlieren konnte sich am Ende mit 47:45 Bällen durchsetzen und siegte mit 3:2, obwohl Beringen zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung lag. Wieder fehlte das Quäntchen Glück oder der fehlende Killerinstinkt, um in den entscheidenden Phasen die wichtigen Punkte zu erzielen. Beringen kämpfte sich nach einem 6:3 Rückstand bei Seitenwechsel wieder zum 8:8 heran und es schien, als wäre ein Sieg möglich. In dieser Phase spielte dann aber Schlieren fast perfekt und zeigte eindrücklich, wie man einen Satz zu Ende spielen kann, wenn man diesen unbedingt gewinnen will.

Satzresultate: 7:11 / 11:9 / 11:5 / 8:11 / 8:11

Im Spiel zwei gegen Affoltern verlief der Startsatz äusserst ausgeglichen und Affoltern hatte mehrere Satzbälle. Beringen zeigte aber richtig viel Moral und mit vereinten Kräften konnte der erste Satz doch noch äusserst knapp mit 15:14 gewonnen werden. In Satz zwei gab Dani Schellenberg nach seiner Hüftoperation sein Comeback im Meisterschaftsbetrieb. Dieser Satz ging dann sicher an die Klettgauer und eigentlich deutete alles auf einen Dreisatzsieg der Beringer hin, da die Hintermannschaft von Beringen fehlerfrei spielte und alles zurück brachte. Der dritte Satz verlief dann aber ganz anders, die Defensive war zu Beginn fehleranfällig und selbst bei einfachen Bällen der Zürcher konnte kein vernünftiger Spielaufbau gemacht werden. So hinkte Beringen immer einem Rückstand hinterher und musste den Satz an die gut aufspielenden Zürcher abgeben. Offensichtlich lag es an der Seite, denn im anschliessenden Satz vermochten die Beringer wieder an ihr gutes Spiel aus dem zweiten Satz anzuknüpfen und schnell stand es 10:5 für die Klettgauer. Ein direkter Servicepunkt von Affoltern, zwei mal Tusch, ein Schlag weit neben das Feld und es stand nur noch 10:9. Wieder kam Nervosität auf und der Satz stand auf einmal wieder auf Kippe, ehe Beringen den erlösenden Siegespunkt doch noch einfahren konnte und wenigsten ein Spiel gewonnen werden konnte.

Satzresultate: 14:15 / 8:11 / 11:9 / 9:11